KESCH

KESCH - Kooperation Eltern Schule

Leitgedanken

Schüler, Eltern und Lehrkräfte identifizieren sich mit ihrer Schule und ziehen an einem Strang. Sie gestalten schulisches Leben in einem Klima gegenseitiger Wertschätzung. Die Schule zeigt sich transparent und befindet sich in kontinuierlichem Austausch mit den Eltern.

Schulspezifische Gegebenheiten
Die Grundschule Altfraunhofen ist eine ländlich geprägte Schule. Es werden in sieben Klassen insgesamt 127 Kinder unterrichtet.
Die Schüler kommen aus den Gemeinden Altfraunhofen und Baierbach. Am Ort befinden sich auch das Kinderzentrum St. Nikolaus, der Waldkindergarten,
Rathaus, Seniorenheim , Kirche, Pfarramt und Pfarrbücherei. Etwa die Hälfte der Kinder verbringt den Nachmittag im Hort oder in Mittagsbetreuungseinrichtungen.
Die Gemeinde bietet an der Grundschule eine kurze (bis 14.00 Uhr) und eine lange (bis 17.00 Uhr) Mittagsbetreuung an.
Das Kollegium der Schule ist sehr engagiert zu charakterisieren. Die Zusammensetzung weist eine gemischte Altersstruktur auf.
Unser Leitbild bildet die Grundlage für schulische Prozesse und Entwicklungen.

Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung einer differenzierenden Elternarbeit

Gemeinschaft:

Ziele

Zwischen Eltern und Lehrkräften herrscht eine Atmosphäre gegenseitigen Vertrauens und gegenseitiger Wertschätzung.
Die Schule lebt eine Willkommenskultur für alle neuen Schüler/innen und ihre Familien.

Maßnahmen

  • Feste und flexible Sprechzeiten der Lehrer
  • Die Schulleitung steht Eltern zeitlich flexibel für Gespräche zur Verfügung. Die Belange der Eltern werden ernst genommen und konstruktiv bearbeitet.
  • Begegnungsmöglichkeiten durch gemeinsam organisierte Feste, Projekte und Aktionen ( Adventsmarkt, Sommerfest, Abschlussfeier, Mithilfe bei Sport-und Spielefest)
  • Begleitpersonen bei außerschulischen Aktivitäten  (Ausflüge)
  • Eltern unterstützen Schule beim Schulfruchtprogramm
  • Persönlicher Erstkontakt (Willkommensgespräch, Schulhausführung, Begrüßung durch Schulleitung und Lehrkraft)
  • Eltern zukünftiger Schulanfänger werden im Rahmen eines Elternabends über schulische Belange informiert. Dieser Abend bietet auch die Gelegenheit erste Eindrücke von der Schule zu gewinnen.
  • Der Tag der Schuleinschreibung soll bei Schulanfängern und Eltern einen positiven Eindruck hinterlassen durch eine geregelte Organisation, Möglichkeiten der Kinderbetreuung, Bewirtung durch den Elternbeirat, Gelegenheit für individuelle Beratungsgespräche.
  • Schulfamilie übernimmt Patenschaft für indische Patenkinder (Verein Schritt für Schritt)
  • Schul-T-Shirt

Erfolgsindikatoren

Eltern beteiligen sich rege an Festen, Projekten und Aktionen. Elternsprechstunden und –abende werden gut besucht.
Eltern und Lehrer kommunizieren vertrauensvoll und offen in erziehlichen Angelegenheiten. Die Gespräche verlaufen konstruktiv.
Es treten kaum Irritationen und Konflikte auf.

Kommunikation:

Ziele

Lehrkräfte und Eltern sind als Erziehungspartner gemeinsam um das Wohl und die Förderung der Kinder bemüht.
Verschiedene Kommunikationsquellen werden zur umfassenden gegenseitigen Information genutzt.

Maßnahmen

  • Krankmeldungen von Schülern/innen sind zuverlässig vor Unterrichtsbeginn an die Schule zu melden. Dies geschieht über Mitschüler oder telefonisch.
  • Lehrkräfte und Schulleitung bieten flexible Sprechzeiten an. Damit sich Lehrkräfte vorbereiten und genügend Zeit einplanen können, ist eine Voranmeldung in der Regel wünschenswert.
  • Kurzfristige individuelle Informationen (z.B. besondere Vorkommnisse in der Schule oder zu Hause) werden von Eltern und Lehrkräften über das Hausaufgabenheft weitergegeben.
  • Stundenplanänderungen werden durch Einträge im Hausaufgabenheft oder Elternbriefe ( ESIS) weitergegeben.
  • Informationen der Schule erhalten die Eltern über ESIS ( Email, App) oder schriftlich.
  • Terminübersichten und viele weitere Informationen (Veranstaltungen, Projekte) finden sich auf der Homepage.
  • Zeitungsartikel informieren über Projekte an der Schule.
  • Lernentwicklungsgespräche in den Jahrgangsstufen 1, 2 und 3 geben Gelegenheit für stärkenorientiertes Feedback.
  • In besonderen Beratungsfällen werden Beratungslehrer, Schulleitung, Schulpsychologen, etc. hinzugezogen bzw. Empfehlungen für außerschulische Ansprechpartner ausgesprochen.
  • Informationsabende für die Eltern zukünftiger Schulanfänger und Informationsabende zum Übertritt (Ende JG 2 und Anfang JG 4) finden statt. Darüber hinaus gibt es wechselnde und zum Teil bedarfsorientiert stattfindende Informationsabende z.B. zur Medienerziehung
  • Eltern-Café während Schuleinschreibung und Elternsprechtag
  • Elternsprechtag für alle Klassen im Herbst, Elternsprechtag für die 4.Klassen im Frühjahr
  • Schuleinschreibung mit anschließendem Gespräch
  • Der Elternbeirat wird über die gesamte Schulentwicklung und den schulischen Alltag durch die Schulleitung im Rahmen der Elternbeiratssitzungen informiert.
  • Elternbeiratssitzungen bieten auch Raum für jegliche Anliegen aus der Elternschaft.

Erfolgsindikatoren

Gegenseitiges Verständnis, Vertrauen und Respekt bilden die Basis für jegliche Kommunikation.
Schule und Eltern ziehen erziehlich und unterrichtlich an einem Strang.
Eltern, Lehrkräfte und Schulleitung kennen die Kommunikationsquellen und nutzen sie zuverlässig, regelmäßig und systematisch.

Kooperation und Mitsprache:

Ziele

Die bestehenden Möglichkeiten für Eltern, sich aktiv am Schulleben zu beteiligen und eigene Ideen einzubringen, werden weiter gepflegt.

Maßnahmen

  • Der Elternbeirat unterstützt die Schule bei der Durchführung von Festen, der Schulanmeldung und den Elternsprechtagen.
  • Die Elternbeiratssitzungen bieten Raum für Vorschläge der Elternbeiräte. Diese werden konstruktiv aufgenommen.
  • Experten in der Elternschaft sind nach Absprache mit den Lehrern eingeladen, ihr Wissen und Können im unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Rahmen weiterzugeben.
  • Eltern unterstützen die Schule durch ihren Einsatz, z.B. auf Wandertagen, beim gesunden Frühstück, beim Sportfest und bei anderen Aktionen.
  • Unterstützung der Eltern bei der Verkehrserziehung (Stationen-„Fahren in der Wirklichkeit“)
  • Zu speziellen Anlässen (z.B.  Überarbeitung der Hausordnung) werden seitens der Schule Elternvertreter eingeladen, um eigene Vorschläge, Anliegen und Verbesserungsvorschläge unterbreiten zu können.
  • Selbstverständlich sind auch Ideen außerhalb dieses Forums willkommen.

Erfolgsindikatoren

Die Eltern beteiligen sich aktiv am Schulleben.
Sie fühlen sich ernst genommen und erleben, dass sinnvolle und machbare Vorschläge umgesetzt werden.
Eltern erfahren für ihr Engagement im schulischen Leben Wertschätzung.